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Die Festung Schlosskopf im Drohnen-Simulator

Wenn Drohnen durch Ruinen rasen

Drohnen, Hightech und eine historische Ruine: Für einen TV-Beitrag in der ORF-Sendung „Guten Morgen Österreich“ zur „Drone Champions League“ wurde auf der Festung Schlosskopf bei Reutte gedreht.

Dabei ist zu sehen, wie einer der besten Nachwuchspiloten der Welt, Jack Prosser, seine Renn-Drohne mit bis zu 160 km/h durch die Ruinenanlage jagt. Der spektakuläre Kurs ist Teil eines Drohnen-Simulators, mit dem weltweit hunderttausende Menschen das Fliegen trainieren.

Foto: ORF Tirol

Dass der Beitrag ausgerechnet auf der Festung Schlosskopf entstanden ist, hat einen einfachen Grund: Einer der virtuellen Rennkurse basiert auf diesem realen Ort.

In der ORF-Webmeldung und im TV-Beitrag wird der Schauplatz als Burgruine Ehrenberg bezeichnet – tatsächlich handelt es sich um die Festung Schlosskopf; beide sind Teil des historischen Festungsensembles Ehrenberg.

Die „Drone Champions League“ selbst ist eine internationale Rennserie mit Tiroler Wurzeln, bei der die besten Piloten ihre Drohnen durch spektakuläre Parcours steuern. Gleichzeitig dient die Szene auch als Plattform für Forschung: Universitäten entwickeln hier bereits autonome Drohnen, die in eigenen Wettbewerben gegeneinander antreten.

Noch allerdings haben die menschlichen Piloten die Nase vorn – sie sind, wie es in der Szene heißt, „noch eine Rotorlänge voraus“.

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